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Gemeindebrief Nr. 157,
Sommer 2006
Seite 1: Umschlagseite
Seite 2: Einladung Gemeindefest
Seite 3: Seite unserer Pfarrerin
Seite 4: Gedicht + (Werbung , nicht wiedergegeben)
Seite 5: Die Seite unseres Kurators
Seite 6: Vorstellung Palliativarbeit in Hartberg
Seite 7: Konfirmanden
Seite 8: Diverses
Seite 9: Frauenarbeit
Seite 10: Gedicht
Seite 11: Diverse Termine
Seite 12: Diverse Fotos
Seite 1
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Unser Kurator HR Dr. Horst Lattinger zum Landeskurator der Evang. Kirche A.B. Österreich gewählt (siehe Seite 3) |
| Gemeindeausflug am 25.05.2006, nach dem Gottesdienst in Friedberg nach Mönichkirchen (Fotos siehe Seite 12) |
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Konfirmation am
04.06.2006
in unserer Jesu-Christus Kirche in Hartberg (Fotos letzte Seite) |
| Gemeindefest am 25.06.2006
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Seite 2
E
i n l a d u n g
Familiengottesdienst
in
der Evangelischen Kirche Hartberg
Abendmahlsfeier
im Gottesdienst
Nach dem Gottesdienst
feiern wir
bei Schönwetter im Garten
weiter!
Spielstationen
(Riesenseifenblasen, Dosenwerfen,
Fingerfarbenmalen
u.a.m.)
Für Speis und Trank wird gesorgt
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Seite 3
Liebe Leserinnen und Leser
unserer Gemeindenachrichten!
Der Vogel hat ein Haus gefunden
und die Schwalbe ein Nest
für ihre Jungen:
deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott!
(Psalm 84, 4)
Bei
unserer Kirche ist es ein Amselpärchen, das sich in der Ecke mit dem wilden Wein
so wohl fühlt, dass es dort ein Nest gebaut hat und seine Jungen aufzieht.
Auch für die Kirchenbesucher, die Gast- und Gemeindegruppen will unser evangelisches Gemeindezentrum in Hartberg ein Ort zum Wohlfühlen sein, ein Ort zum Danken und Auftanken für den ganzen Menschen, für Jung und Alt gleichermaßen. Ganz herzlich laden wir Sie daher zu unserem Gemeindefest am 25 Juni ein!
Zu Christi Himmelfahrt durften wir zu einem Gottesdienst in die Kapelle der Schulschwestern in Friedberg einladen: immerhin neunzehn Menschen nahmen daran teil: davon acht aus Dechantskirchen, Friedberg, Pinggau und Rosenbichl. Bei der anschließenden Wanderung auf die Mönichkirchner Schwaig führte Pfarrer i.R. Erich Wagner zwölf von uns auf verwunschenen Waldwegen vorbei an leuchtenden Sumpfdotterblumen und ganzen Feldern voller blühender Heidelbeeren und zum Schluss noch zur sogenannten Wasserwelt. Gerne werden wir das Angebot von Pfarrer i.R. Erich Wagner aufgreifen und zu weiteren Wanderungen einladen; er freut sich aber auch über spontane Begleitung auf seinen Streifzügen im Wechselgebiet – rufen Sie ihn bei Interesse einfach an!
Ich freue mich, dass unser Kurator HR. Dr. Horst Lattinger von der Synode am 12. Mai einstimmig zum neuen Landeskurator gewählt wurde – das weltliche Pendant zu Bischof Herwig Sturm. Zu seiner Stellvertreterin wurde Frau Religionslehrerin Dipl.-Päd. Gerhild Hergesell aus Graz gewählt.
Am 22. Mai hat sich auch die Gemeindevertretung unserer Gemeinde mit großer Mehrheit (bei einer Enthaltung) dafür ausgesprochen, dass mich der Oberkirchenrat auf die Hartberger Pfarrstelle bestellen möge. Bisher war ich seit 1.9.2004 jeweils für ein Jahr hier dienstzugeteilt. Es macht mir viel Freude, dass ich in den kommenden Jahren weiter mit Ihnen unterwegs sein kann. Bitte begleiten Sie meine Arbeit mit Ihrem Gebet und melden Sie sich bitte, wenn Sie einen Besuch oder eine Hausabendmahlsfeier wünschen. Auch Ihre Ideen für die Gestaltung des Gemeindelebens sind uns im Presbyterium immer willkommen.
Eine gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin
Barbara Schildböck
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Seite 4
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Christ
ist erstanden
frei
von den Banden
werden
wir sein.
Gebt
Gott die Ehre,
himmlische
Heere
stimmen
mit ein!
Ewiges
Leben
von
Gott gegeben,
wird
uns erfüllen.
Frei
macht der Glaube,
nicht
mehr zum Raube
den
Tod enthüllen.
Lehre
mich hoffen,
die
Zukunft steht offen,
auch
jenseits vom Grabe.
Wir
werden siegen
im
Himmel uns wiegen
dem
ewigen Vater zur Labe.
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Martin
Luther
leicht
verständlich
Gemeindeabend
mit
o.
Univ.-Prof Gustav Reingrabner
am
Donnerstag,
12. Oktober 2006,
um
19.00 Uhr im Gemeindesaal –
Wissenswertes,
das nicht in den üblichen Lutherbüchern steht
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Fuchsienbesichtigung
im
Garten von Familie Klemm in Vorau (über 700 Sorten)
am 12. August 2006,
um 15.00 Uhr Anmeldung bitte von 7. bis 10.08.2006
bei
der Pfarrerin unter 0664/28 69 820 (Treffpunkt bei der ev. Kirche in Hartberg um 14.15 Uhr)
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Seite 5
Einheit in der Vielfalt
Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit, ein Fest der Evangelischen
Pfarrgemeinde A.und H.B. Wiener Neustadt, in der mein Sohn Michael als Pfarrer tätig
ist, mitzuerleben. Der Gemeinde gehören fast 5.000 Menschen an, die von zwei
Pfarrern in Wiener Neustadt und in etlichen Predigtstationen betreut
werden. Ca. 60 Mädchen und Burschen werden heuer konfirmiert...
Interessanterweise habe ich mich in Wiener Neustadt fast so heimisch
gefühlt wie in Hartberg, obwohl diese Gemeinde ungefähr zehnmal so groß wie
unsere ist. Bei aller Unterschiedlichkeit ist der Geist, der uns evangelische
Christinnen und Christen treibt, überall und immer spürbar - dafür danke ich
Gott aus ganzem Herzen!
Innerhalb einer Gemeinde ist die Vielfalt ja ebenfalls meist sehr groß.
Menschen unterschiedlichen Alters, in unterschiedlichen Berufen tätig, mit
unterschiedlichen Ansichten und Hobbys treffen sich, um gemeinsam Gott zu
preisen und in seinem Weinberg als Arbeiter zu wirken. Ein
Journalist hat mich als Landeskurator unlängst gefragt, ob die Kirche einer
politischen Partei nahe stünde. Ich konnte ihm aus tiefster Überzeugung
antworten, dass man der Evangelischen Kirche in Österreich sicher keinerlei
einseitige Nähe zu irgendeiner Partei unterstellen darf. Der mündige Christ
hat selbständig zu entscheiden, welche Persönlichkeiten und welche
Programme seiner Meinung nach das Wohl der Menschen unserer
Heimat und auch das unserer Mitmenschen in anderen Staaten am besten gewährleisten.
Gott hat uns Menschen beides geschenkt: Vielfalt und Einheit. Eine
schier unermesslich Vielfalt in der Schöpfung und die Einheit in Jesus
Christus, in Gott. Beide Geschenke sollten wir dankbar annehmen, und nicht törichte
Vereinheitlichungs- bzw. Spaltungsversuche unternehmen!
Horst Lattinger, Kurator
Reach AUT 06
….
soll dazu dienen, die Jugendgeneration für Jesus zu gewinnen,
und
die Gemeinden in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Reach
AUT 06 ist ein Missionseinsatz für Jugendliche aus dem In- und Ausland. Diese
werden in einem einwöchigen Vorbereitungskongress geschult, kreativ die Liebe
Gottes und sein Evangelium weiterzugeben. Anschließend werden sie in kleinen
Teams 10 Tage lang missionarisch in Gemeinden in ganz Österreich aktiv sein.
Das
Projekt fand in den letzten Jahren bereits vier Mal in Deutschland statt.
Dabei hat es tiefe Spuren des Segens Gottes bei den teilnehmenden Jugendlichen
und Gemeinden hinterlassen. So kamen Teenager zum Glauben, neue Jugendkreise
entstanden, viele Teilnehmer erlebten die verändernde Kraft Gottes...
Etwa
400 Jugendliche aus verschiedenen Ländern werden vom 17.
August bis zum 2.
September Österreich als „Jungmissionare“ zur Verfügung stehen. Der
einwöchige Vorbereitungskongress
wird bei uns in Hartberg
stattfinden. In dieser Woche werden die Jugendlichen in
Kreativworkshops, Seminaren und Teamtreffen geschult. Durch Bibelarbeiten,
Gebetszeiten und Gesprächsangebote
wird den Jugendlichen geholfen im Glauben und Leben zu wachsen.
Anschließend gehen sie in kleinen Teams in die Einsatzgemeinden.
Eine der Organisatoren dieses Treffen ist unser Gemeindemitglied Margit Fleckl. Ich hoffe, dass diese Veranstaltung auch Früchte für unsere Gemeinde bringt.
K.D.
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Seite 6
Sterben ist kein Zeitpunkt – kein Augenblick
Sterben ist ein Weg
Seit zweieinhalb Jahren gibt es das Mobile Palliativteam in Hartberg. Vielen schwerkranken Menschen und deren Angehörigen ist diese Betreuung eine große Stütze. Das Team ist eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden sozialen Einrichtungen in den Bezirken Hartberg und Weiz und arbeitet in Kooperation mit Krankenhäusern, Hausärzten, Hauskrankenpflege und Pflegeheimen. Viele Patienten oder Angehörige wenden sich aber auch direkt an das Mobile Palliativteam. Dieses setzt sich zusammen aus speziell geschulten Ärzten, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern, einer Sozialarbeiterin, einer Büroorganisatorin und einer Hospizkoordinatorin. Das Team berät in Fragen rund um die Schmerztherapie und Symptombehandlung, in pflegerischen und psychosozialen Belangen und unterstützt Patienten und deren Angehörige bei Übergängen zwischen stationärer und häuslicher Pflege. Ziel ist es, in dieser Lebensphase noch ein erfülltes und möglichst beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Das Team begleitet den Patienten und dessen Familie und gibt Sicherheit und Unterstützung, um das Sterben zuhause in vertrauter Umgebung und im Kreise der Angehörigen zu ermöglichen.
„Palliare“ bedeutet lindern, Schutz und Wärme geben – für den kranken Menschen und seinen Angehörigen da sein in schwerer Zeit – den letzten Weg gemeinsam gehen.
Die letzten Schritte des Weges ....
Für manche Menschen sind die letzten Schritte besonders schwer. Nicht nur Patienten mit Krebs sind davon häufig betroffen. Auch Menschen mit anderen Erkrankungen brauchen Hospiz- und Palliativbetreuung in der letzten Lebensphase. Der zunehmende Verlust von Selbstständigkeit, starke Schmerzen, belastende Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, aber auch allgemeine Schwäche, Müdigkeit und Ängste belasten das Leben dieser Patienten und der pflegenden Angehörigen. In dieser Zeit Unterstützung durch Palliativmedizin und Palliativpflege, sowie durch die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen zu erfahren, ermöglicht es, diesen Weg zu gehen. Allen Beteiligten wird dabei geholfen, das Sterben als Teil des Lebens anzunehmen.
Nach dem Tod des Patienten stehen das Mobile Palliativteam und die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hospizvereins Hartberg und Weiz hilfreich zur Seite.
Das Team hat selbst Rituale geschaffen, um Verstorbene zu verabschieden und so wieder offen zu werden für neue Aufgaben.
Nicht dem Leben Tage, sondern den Tagen Leben geben
Lebenswertes Leben – Leben bis zuletzt
Die Betreuung durch das Mobile Palliativteam ist derzeit mit keinen Kosten für die Patienten verbunden. Das Mobile Palliativteam Hartberg ist ein Projekt des Landes Steiermark in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz – Landesverband Steiermark, der KAGES sowie dem Hospizverein Steiermark.
Das interprofessionelle Team:
Prim. Dr. Günther Winkler Projektleiter
OA Dr. Sigrid Kraus Palliativärztin
Andrea Zangenfeind Teamkoordination, DGKS
Barbara Handler DGKS
Margarethe Isenberg DGKS
Elisabeth Müller DGKS
Mag. (FH) Sigrid Stöber Sozialarbeit
Tamara Hutz Büroorganisation
Christine Grandits Hospizkoordination
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Seite 7
Konfirmation 2006
Unsere Konfirmand/-innen haben sich ihre Konfirmationssprüche selber ausgesucht:
Julia Geier aus Vorau:
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)
Sebastian Gölly aus Hartberg:
Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. (Psalm 73, 24)
Eric Hoppel aus Staudach:
Gottes Wege sind vollkommen: Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen. (2. Samuel 22,31)
Bianca Kornberger aus Bad Waltersdorf:
Jesus Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht. (Lukas 21, 33)
Alexander Petcu aus Hartberg:
Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten. (Psalm 43, 3)
Martin Somogyi aus Rohrbach an der Lafnitz:
Sei nun stark durch die Gnade in Jesus Christus! (2. Timotheus 2, 1)

Von 19. bis 22. Mai war unsere Konfirmandenfreizeit im Haus der evangelischen Jugend in Rechnitz. Pfarrerin Barbara Schildböck und der steirische evangelische Jugendreferent Thomas Wrenger stellten sie unter das Thema: „Nicht sehen und doch vertrauen“. Das spezielle Highlight war eine Exkursion am Samstag zum „Dialog im Dunkeln“ in der Wiener Stadthalle. Unsere Konfis berichten darüber:
Bericht
der Konfirmanden zur Freizeit:
Während unserer Konfirmandenfreizeit haben wir die Ausstellung ‚Dialog im Dunkeln’ besucht. ‚Dialog im Dunkeln’ zeigt, wie Nichtsehende die Welt erleben. Mahendra, unser blinder Begleiter, hat uns durch die totale Finsternis geführt. Unser einziges Hilfsmittel war ein Blindenstock. Ansonsten waren wir auf unsere übrigen Sinne angewiesen, besonders auf Hören und Tasten. Wir gingen durch einen Wald, fuhren Bus, stolperten durch eine Fußgängerzone und besuchten die Unsicht-Bar. Dort konnten wir Getränke bestellen, die durch die Sinneseinschränkung viel intensiver schmeckten.
(Näheres zu dieser Ausstellung im Internet unter: www.dialogimdunkeln.at). Unsere Eindrücke haben wir für Sie in diesen beiden oben abgebildeten Objekten dargestellt.
Wir können den Besuch dieser Ausstellung nur empfehlen!
Einladung zum Männerkreis
Am
1. Montag jedes Monats ab 19:30 Uhr treffen sich Männer aus dem
Pfarrgemeindegebiet im Gemeindesaal in Hartberg, Martin Luther Platz 2, um über
Kirche und Glauben zu lernen und zu sprechen. Es wird mit einer Andacht
begonnen. Danach wird ein zuvor vereinbartes Thema vorgetragen und diskutiert.
Besonderes Augenmerk wird von der Diskussionsleitung auf einen pünktlichen
Abschluss um 21:30 Uhr gelegt, um jenen Teilnehmern, welche von weit her
anreisten oder die schon früh zu Gange sein müssen, eine Einschätzbarkeit der
Rückkehr anzubieten. Nach dem Ende wird ein von jeweils einem Teilnehmer
beigestellter kleiner Imbiss verzehrt. Die bearbeiteten Themen reichen von
Kirchengeschichte, Vorstellung biblischer Gestalten, über Vorstellung anderer
Religionen bis hin zu aktuellen Inhalten.
H.H.
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Seite 8
Seniorenjause
Von Herrn Schönherr aus Pöllau stammte die Idee, zu Seniorenjausen einzuladen. Leider hat er die erste Seniorenjause selber nicht mehr erlebt: am Nachmittag des 26. März fanden sich einige ältere Damen und Herren zu Tischabendmahlsfeier und Kuchenjause im Gemeindesaal ein und honorierten das Programm mit der Bitte um Weiterführung. Am 28 Mai fand die 2. Seniorenjause statt.
Bitte notieren Sie sich bei Interesse die Termine im Herbst: Sonntag Nachmittag, 24. September und 26. November, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr im Gemeindesaal.
Karibu-Ausstellung
Herr Gottfried Mernyi vom Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) führte bei der Eröffnung die Anwesenden in das Thema der Ausstellung ein. Das evangelische Krankenhaus Bulongwa liegt im Süd-osten Tansanias und widmet sich schwerpunktmäßig unter anderem der Arbeit mit HIV/AIDS-Betroffenen. Die Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten kostet 50 Cent pro Tag, die sich allerdings aufgrund des niedrigen Einkommensniveaus (15 Euro im Monat) niemand leisten kann. Allerdings sinkt z.B. bei entsprechender Behandlung Schwangerer das Risiko der Übertragung auf ein Neugeborenes von 33% auf unter 1%; allgemein erhöht sich die Lebenserwartung der Infizierten beträchtlich. Es gibt in manchen Dörfern schon jetzt fast nur mehr Kinder, Jugendliche und alte Menschen, d.h. die Altersschicht der Erwerbstätigen ist bereits stark dezimiert, was viele soziale Probleme hervorruft. Damit diese Entwicklung gestoppt werden kann, hat der EAWM zur Unterstützung der dortigen Arbeit ein Spendenkonto eingerichtet:
Kennwort „AIDS“, EKK 7.402.050, BLZ 31800. Siehe auch: www.aidskampagne.at
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Wanderungen Pfarrer i.R. Erich Wagner freut sich über Mitwanderer/-innen iIm Wechselgebiet und anderswo. Terminabsprachen unter: 03339/23134
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Hausabendmahl
Falls Sie gern ein Hausabend mahl feiern möchten, weil Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen können, dann melden Sie sich bitte bei Pfarrerin Barbara Schildböck (0664 – 28 69 820 oder 03332-62376).
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In den Sommermonaten keine regelmäßigen Kreise (Kinder-, Frauen-, Männerkreis); erst wieder ab September Jedoch regelmäßig Gottesdienst am Sonntag 09.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Hartberg
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Seite 9
Weltgebetstag der Frauen: Zeichen der Zeit – Südafrika
In der
evangelischen Kirche Christuskirche Hartberg konnten wir am 1. Freitag im März
55 Frauen begrüßen. Mit ihnen gemeinsam feierten wir die von den
Südafrikanischen Frauen erarbeitete Liturgie. Die Kollekte für die verschiedenen
Projekte war sehr schön und betrug € 370,--, nochmals sehr herzlichen Dank.
Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen Helferinnen bedanken, die es ermöglicht haben, dass unsere Kirche und der Gemeindesaal so schön geschmückt waren und wir mit unseren Gästen Gerichte aus Südafrika genießen konnten.
Im nächsten Jahr werden wir zu Gast bei unseren kath. Schwestern sein.
Frauen aus Paraguay haben das Thema „United Under God’s Tent“ gewählt.
Tag der Begegnung und Weiterbildung für Frauen am 29. April in Bruck an der Mur.
„Das Glaubensbekenntnis durchbuchstabieren“ war das Thema, zu dem das Vorbereitungungsteam Frau Univ. Prof. Dr. Susanne Heine gewinnen konnte. Begonnen hat der Tag mit der Jahreshauptversammlung, danach folgte der sehr gute Vortrag von der Referentin. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es Gruppenarbeiten und Diskussion. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst.
Es war für mich sehr berührend, wie sich die viele Frauen gefreut haben, dass wieder einmal aus Hartberg jemand vertreten war. Ich habe einige bekannte, aber viele neue Begegnungen erlebt.
Gibt es in unserer Gemeinde Frauen, die sich in die Frauenarbeit rufen lassen? Ich würde mich sehr über eine Zusammenarbeit und Arbeitsteilung freuen.
Grete Waron
Frauengesprächskreis im Gemeindesaal der evangelischen Kirche
Einmal
im Monat am Freitag treffen sich Frauen, evangelische und katholische, zu den
verschiedensten Themen, die Frauen interessieren.
Begonnen hat dieser Gesprächskreis als Folgeveranstaltung zum Frauenfrühstück in Oberwart. Beim letzten Beisammensein nahmen wir das Thema – „Von der Freude und den Freudenfressern“ - auf. Wir konzentrierten uns auf die Freudenbringer. Gemeinsames Singen war für uns schon ein Freudenbringer, begleitet von Christa Moser auf der Gitarre. Wir gestalteten eine Collage, die wir auf unserer neuen Pinwand im Gemeindsaal ausstellen.
Vor der Sommerpause treffen wir uns noch am Freitag, 30. Juni um 19.30 im Gemeindesaal. Zu unserem 5 jährigen Bestehen wird Christa Moser ein Männerthema vorbereiten – „ Der unverstandene Mann“.
Im Herbst starten wir wieder am 2. Freitag im Oktober, dem 13. 10. um 19.30 Uhr und freuen uns über neue interessierte Frauen, die unseren Kreis verstärken.
Grete Waron
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Seite 10
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Wir haben gewählt! Wir wurden gewählt!
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Ich ging eines Sonntags so still vor mich hin. Zur Kirche zu schreiten, das hatt' ich im Sinn. Da sah mich der Pfarrer in der vorletzten Bank und rief voller Inbrunst: Dem Herren sei Dank!
In diesem Oktober wird bei uns gewählt. Kandidaten, Presbyter hab ich alle gezählt. Es fehlen noch welche, so zwei oder drei – ich brauche Sie dringend, Sie sind doch dabei?
Ich wollte mich drücken: Es tut mir so Leid. Hab ganz viel um die Ohren, hab bestimmt keine Zeit. Ich habe sechs Kinder, einen Hund, einen Mann, bin mir gar nicht so sicher, ob ich' s überhaupt kann. . .
Den Pfarrer, den lässt die Idee nicht mehr ruhn: Da ist doch beileibe nicht sehr viel zu tun. So zwei bis drei Sitzungen, maximal vier - das ist auch schon alles, vertrauen Sie mir!
Ins geistliche Auge habe ich ihm geblickt, und ganz wie in Trance mit dem Kopfe genickt. Aber dann, im November, da ist es passiert – die Gremien haben sich konstituiert.
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Mein Jammern und Klagen, es half einfach nix. Gestrichen ist Kino, mein Friseur, mein Jour fixe. Die Sitzung zu schwänzen macht gar keinen Sinn, weil ich - welche Ehre Schriftführerin bin.
Ein Ehrenamt ist, das weiß jeder, ganz toll. Beinah jeden Monat schreib ich Protokoll. Und weil das nun alles so gut funktioniert, werde ich eines Tages auch noch delegiert.
Der Hund ist beleidigt, mein Mann zieht bald aus. Die Kinder sind hungrig kein Ketchup im Haus. Ich putze die Kirche, ich schmück den Altar, im Ehrenamt steht mir das zu, ist ja klar.
Was solls. Mit dem Jammern ist endgültig Schluss. Ich mach mit, weil ich will, aber nicht, weil ich muss. Ob Kurator, ob Schatzmeister, eine andre Funktion - wir sind alle Gemeinde, wer fragt schon nach Lohn?
Meine Hände, meine Füße, mein Kopf soll nicht ruhn. Es ist doch beileibe nicht sehr viel zu tun. Ich habe den Worten des Pfarrers vertraut – aus Menschen wie ich ist die Kirche erbaut. . . Helga Duffek (Kuratorin in Pörtschach, Kärntner Superintendentialkuratorin, Schriftführerin etc.)
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Seite 11
Taufe:
16. April 2006:
Anna Kogler, Tochter von Claudia und Bertram Kogler aus Staudach.
Trauungen:
07. April 2006: Evangelische Assistenz bei der r.k. Trauung von Winfried Leonhardt und Ute geb. Bauer aus Eisenstadt in der Schlosskapelle Obermayerhofen
27. Mai 2006: Evangelische Assistenz bei der r.k. Trauung von Stefan Fuchs und Daniela geb. Ofenböck in der r.k. Kirche in Rohrbach an der Lafnitz
Gottesdienst in Hartberg jeden Sonntag um 9.30 Uhr
Weitere Termine:
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Mi 14. 06. |
19.00 Uhr |
Ökumenischer Thermengottesdienst im Kurpark Bad Waltersdorf mit Pastoralassistentin Elisabeth Jurmann und Pfarrerin Barbara Schildböck und dem Ökumenischen Bibelkreis sowie der Jurmann-Band |
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Do 15.06. |
ab 09.00 Uhr |
Evangelischer Kirchentag der Steiermark in Graz bei der Heilandskirche (Festgottesdienst mit Bischöfin Maria Jepsen um 10.00 Uhr) |
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Sa 17.06. |
14.30 Uhr |
Gemeindebesuch aus Kindberg |
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Mi 21.06. |
18.30 Uhr |
Evangelische Andacht im LKH Hartberg (Kapelle) |
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So 25.06. |
09.30 Uhr |
Festgottesdienst mit Goldener Konfirmation, anschließend Gemeindefest mit Spielstationen, Grillspezialitäten und Kuchenbuffet im Garten (bei Regen im Gemeindesaal) |
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Mi 05.07. |
08.00 Uhr |
Evangelischer Schulschlussgottesdienst in der ev. Kirche |
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Sa 12.08. |
15.00 Uhr |
Fuchsienbesichtigung bei Familie Klemm in Vorau (über 700 Sorten Fuchsien) – Anmeldung bitte bis 10.08. bei der Pfarrerin 0664/28 69 820. Treffpunkt für evtl. Mitfahrgelegenheit um 14.15 Uhr bei der ev. Kirche Hartberg |
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Mo 04.09. |
19.30 Uhr |
1. Treffen des Männerkreises nach der Sommerpause |
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So 10.09. |
09.00 Uhr |
1. Gottesdienst in Vorau nach der Sommerpause |
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Do 21.09. |
20.00 Uhr |
1. Treffen des Ökum. Bibelkreises nach der Sommerpause in den Räumen der r.k. Kirche am Kirchplatz |
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Fr 15.09. |
19.30 Uhr |
1. Treffen des Frauengesprächskreises nach der Sommerpause |
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So 24.09. |
14.30 Uhr |
Seniorenjause im Gemeindesaal (bis 16.30 Uhr) |
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So 08.10. |
09.30 Uhr |
Familiengottesdienst zum Erntedankfest in Hartberg |
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Do 12.10. |
19.00 Uhr |
Gemeindeabend mit o. Univ.-Prof. Gustav Reingrabner: Martin Luther – leicht verständlich. Wissenswertes, das nicht in den üblichen Lutherbüchern steht |
Die Vertretung haben:
10.07. – 27.07.: Pfarrer Frank Schlessmann, Fürstenfeld, 0664/305 36 00;
28.07. – 06.08.: Pfarrer Laszlo Hentschel, Feldbach, 0699/104
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Seite 12
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Gemeindeausflug am 25.05.2006 |
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| Gottesdienst in der Kapelle der Schulschwestern in Friedberg | anschließend Wanderung von Mönichkirchen auf die Mönichkirchner Schwaig, mit Mittagessen |
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| Teilnehmer: Pfr. B. Schildböck, Dr. H. Lattinger, Pfr.i.R. E. Wagner, Fam. Dr. Pichler, Fam. Waron, Fam. Dietrich (mit Enkelkinder), Fr. B. Nitsch, Fr.E. Krainz | |
| Konfirmation am Pfingstsonntag, 04.06.2006 | |
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| Unsere Konfirmanden: Julia Geier, Sebastian Gölly, Eric Hoppel, Bianca Kornberger, Alexander Petcu, Martin Somogy | |
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Ende Gemeindebrief Nr. 157 - Sommer 2006
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Gemeindebrief Nr. 156,
Feber - Mai 2006
Seite 1: Umschlagseite
Seite 2: Die Seite des Kurators
Seite 4: Bericht Weltgebetstag zur Einheit der Christen + Seelenstandsbericht zum 31.12.2005
Seite 5: Weltgebetstag der Frauen
Seite 6: Karibu-Ausstellung + Werbung (nicht wiedergegeben)
Seite 7: Passionsandachten + (Werbung, nicht wiedergegeben)
Seite 8: Budget 2006
Seite 9: Erklärungen zum Budget u. Kirchensteuer, Einladungen
Seite 10: Superintendent Miklas: Kirchen-Info u. Sonntagslicht
Seite 11: Diverse Termine
Seite 12: Fotos vom Krippenspiel am Hlg. Abend + Hinweise
Seite 1

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Seite 2
Neustart
Unsere evangelische Gemeinde im Bezirk Hartberg ist eine kleine (feine!) Christengemeinschaft. Sie hat ein neues Führungsgremium gewählt, eine Gemeindevertretung und ein Presbyterium, dem bereits länger dienende, aber auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören. Für mich ist dieser Neubeginn nicht nur eine organisatorische Notwendigkeit in einer Kirche, die sich zu demokratischen Strukturen und zur Gleichberechtigung aller Gemeindeglieder bekennt, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen, dass wir Menschen in unserer Beziehung zu Gott immer wieder die Chance eines Neustarts bekommen. Wir dürfen innehalten, darüber nachdenken, was uns in der Vergangenheit gut gelungen ist und was wir vielleicht in Zukunft anders und besser machen könnten. Wir dürfen dabei freilich nicht der Versuchung erliegen, das, was andere vor uns geleistet haben, gering zu schätzen und alles anders machen zu wollen. Veränderung an sich ist noch kein Wert, was in den Reformdiskussionen unserer Zeit häufig übersehen wird. Josef Weinheber hat diese an Stammtischen manchmal artikulierte Denkweise sehr treffend charakterisiert: "Wann i, verstehst, was z' reden hätt, i schaffat alles ab".
Nicht alles abschaffen, was existiert, sondern auf dem aufbauen, was wir vorfinden, das Bestehende weiterentwickeln, ist unsere Aufgabe. Man könnte es mit der Arbeit am Computer vergleichen - wenn es irgendwo klemmt, empfiehlt es sich, auszusteigen und neu zu starten. Wehe, wenn dabei aber die alten Dateien gelöscht werden...
Im Presbyterium wurden die einzelnen Ämter in schöner Eintracht vergeben und ich wurde gebeten, die Funktion des Kurators zu übernehmen, die ich in der Vergangenheit ja schon etliche Jahre ausgeübt habe. Ich hätte mich nicht dazu bereit erklärt, wenn mir nicht ein sehr viel versprechendes Team zur Seite stünde. Meine Hoffnung ist, dass es uns gelingt, nicht nur die Gemeindeglieder, die der Gemeindevertretung bzw. dem Presbyterium angehören, sondern auch etliche andere für die Mitarbeit in unserer Gemeinde gewinnen zu können. "Der Acker ist die Welt. Der gute Samen sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen." (Mt.13,38) Wir brauchen viele gute Samenkörner, damit auf unserem Weltacker nicht das Unkraut Oberhand bekommt (man verzeihe mir den Verstoß gegen political correctness - die Bibel spricht von Unkraut, natürlich können darunter sehr wertvolle Wildkräuter sein...).
Horst Lattinger, Kurator
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Seite 3
Liebe Leserinnen und Leser
unserer Gemeindenachrichten!
Als erstes grüße ich Sie mit unserer neuen Jahreslosung:
Gott spricht:
und verlasse dich nicht.
Josua 1, 5b
In dunklen Stunden fällt es schwer, auf Gottes Zusagen zu vertrauen. Manchmal hilft es, die Gedanken auf Vorbilder im Gottvertrauen zu richten. In der Passionszeit bedenken wir dabei besonders das Leiden und Sterben von Jesus Christus selbst. Er, der vor seiner Verhaftung in großer Angst war und am Kreuz (mit Psalm 22) nach Gott schrie, überantwortete sich im Sterben dennoch Gott: „In deine Hände befehle ich meinen Geist!“
Beim Konfirmandenunterricht gab uns einer unserer Konfirmanden einen kurzen Satz von Dietrich Bonhoeffer weiter, der gesagt hat: „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln!“ Das ist die Quelle des christlichen Trostes, die uns Jesus erschlossen hat. Seit Ostern sind Tod und Teufel besiegt: „Jesus kann erretten alle, die zu ihm treten!“ (Martin Luther). Das Glasbild des auferstandenen Christus in unserer Kirche – aus so vielen verschiedenfarbigen Glasscherben zusammengesetzt – hat genau die gleiche frohe Botschaft: Wer Ostern kennt, braucht nicht verzweifeln.
In seinem Hirtenbrief von Ende Jänner erinnert uns auch unser Superintendent Mag. Hermann Miklas an Dietrich Bonhoeffer, der am 4. Februar hundert Jahre alt geworden wäre, aber bereits mit 39 Jahren am 9. April 1945 noch von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde: „In einer schweren Zeit hat er sich entschlossen, lieber zu handeln als wegzuschauen und nichts zu tun. Dieser Mut, aus dem Glauben gewonnen, ist zum Zeichen geworden. Wir gedenken an einen Zeugen des Glaubens. Und wir bitten Gott um diesen Mut, wo und wann immer er von uns gefordert wird.“
Bei einem Gottesdienst, beim Weltgebetstag der Frauen am 3. März oder bei einer der Passionsandachten die christliche Hoffnung mit Ihnen zu teilen, würde mich freuen. Falls Sie ans Haus gebunden sind und gerne ein Hausabendmahl feiern möchten, rufen Sie mich bitte an! Das neue Presbyterium hat noch einige weitere Veranstaltungen geplant: unter anderem eine Seniorenjause am Nachmittag des 26. März und einen Gottesdienst in Friedberg am Christi-Himmelfahrts-Tag mit anschließender Wanderung bzw. Gemeindeausflug. Hervorzuheben wäre auch noch eine Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission in Österreich. Diese Ausstellung über den Alltag in einem afrikanischen Spital in Bulongwa/Tansania wird im Mai im Bundesschulzentrum Hartberg gezeigt. Bitte beachten Sie Blattinneren die näheren Informationen zu diesen Veranstaltungen.
Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin
Barbara Schildböck
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Seite 4
Weltgebetstag zur Einheit der Christen

Am 22.Jänner fand in der katholischen Stadtpfarrkirche ein ökumenischer Abendgottesdienst statt.
Dieser Gottesdienst wird weltweit im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen und bei uns in Hartberg im jährlichen Wechsel in den beiden Kirchen gefeiert.
Die Liturgie gestaltete der ökumenische Bibelkreis, die Predigt hielt Frau Pf. Barbara Schildböck.
Trotz der tiefen Temperaturen war es ein herzerwärmender Abend.
Der ökumenische Bibelkreis findet jeden 3. Donnerstag im Monat um 20 Uhr statt, - dieses Jahr im Gemeindesaal der evangelischen Kirche.
Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Hartberg
Seelenstand per 31.12.2005:
Mit heutigem Datum gehören zu unserer Gemeinde
534 Evangelische, die auf unserem Gebiet wohnen, sowie
4 Evangelische, die zwar auswärts wohnen, aber offiziell ihre Zugehörigkeit zu unserer Gemeinde erklärt haben.
49 Evangelische wohnen auf unserem Gemeindegebiet, haben jedoch offiziell ihre Zugehörigkeit zu einer anderen evangelischen Pfarrgemeinde erklärt.
Im Jahr 2005 wurden in unserer Gemeinde
2 Kinder getauft, beide wohnen woanders.
9 Jugendliche haben bei uns ihre Konfirmation gefeiert und
1 Jugendliche wurde in Oberschützen konfirmiert.
6 Paare, alle von auswärts, ließen sich bei uns evangelisch trauen. Bei
3 r.k. Trauungen war evangelische Assistenz erwünscht.
Es gab
0 Eintritte und
10 Austritte.
5 Personen mussten wir beerdigen bzw. verabschieden,
4 davon waren Mitglieder unserer Pfarrgemeinde.
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Weltgebetstag der Frauen
Frauen aus Südafrika laden mit dem Thema ein – „Zeichen der Zeit“
In der Tradition der schwarzen Völker Südafrika gibt es ein häufig verwendetes Wort:
ubuntu. Es bedeutet „Ich bin, weil ihr seid, und ihr seid, weil ich bin“ und drückt das Wesen der Beziehung der Menschen innerhalb der Gemeinschaft aus: gegenseitige Achtung und Verantwortung füreinander. Mit ihrem Gottesdienst laden uns die südafrikanischen Frauen zu einer solchen Gemeinschaft mit ihnen ein.

Dazu gehört, mit ihnen hinzuschauen auf die Zeichen der Zeit, die die Gegenwart Südafrikas prägen. Dass der Machtwechsel vom Apartheid-Regime zur Demokratie großteils friedlich erfolgt ist, ist vor allem Persönlichkeiten wie Nelson Mandela und Erzbischof Tutu und ihrer Politik der Versöhnung zu verdanken. Die südafrikanische Verfassung, verabschiedet am 8. Mai 1996, ist eine der weltweit mondernsten demokratischen Verfassungen. Sie garantiert die vollen Menschenrechte, und die Regierung versteht Geschlechtergerechtigkeit als eine Voraussetzung für positive gesellschaftliche Veränderungen. Vieles ist erreicht, aber auch vieles ist noch zu tun. Trotz wachsender Wirtschaft liegt die Arbeitslosenquote bei ca. 40%. Die Nachwirkungen der Apartheid wie Armut und Benachteiligung der nicht-weißen Bevölkerung, insbesondere der Frauen, sind noch nicht beseitigt. Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich vergrößert. Eine neue, kaum zu bewältigende Herausforderung ist HIV/Aids, dass viele positive Entwicklungen zunichte macht.
Mit dem Gottesdienst lassen uns die südafrikanischen Frauen auch teilhaben an ihrem Glauben, an ihrem Vertrauen und an ihrer Hoffnung auf das Zeichen der Zeit: Jesus Christus.
Ausschnitt aus einer Informationsschrift zum Weltgebetstag der Frauen vom ökumenischen Nationalkomitee Österreichs.
Mehr über den Weltgebetstag der Frauen: www.weltgebetstag.at
Wir feiern den Weltgebetstag der Frauen heuer
Am Freitag, 3. März 2006 um 19 Uhr in der
evangelischen Kirche in Hartberg
und freuen uns auf die Gemeinschaft mit Ihnen und
mit unseren katholischen Schwestern.
Für das Vorbereitungsteam
Margarete Waron
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Karibu - Welcome to Bulongwa Hospital
Fotoausstellung bzw. Buch von Martin Mischitz und Andrea Rettenbacher
Bulongwa ist ein kleiner Ort im Südwesten Tansanias, wo mit Unterstützung des Evangelischen Arbeitskreises für Weltmission in Österreich (kurz: EAWM) ein Krankenhaus betrieben wird. Die Fotos dieser Bildreportage, die hauptsächlich in und um dieses örtliche Krankenhaus entstandenen sind, gewähren den BetrachterInnen einen Einblick in die Arbeit und den Alltag der Menschen und lassen die Bedeutung der Einrichtung für die BewohnerInnen von Bulongwa erahnen.
Die Bildreportage wird in Buchform, aber auch in Form einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Der Erlös der Bücher sowie der Ausstellungen kommt dem HIV/Aids Programm sowie dem „Poor Patient Fonds“ zugute. Beide Projekte werden gegenwärtig in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Organisationen im Bulongwa Hospital realisiert.
Von 11. bis 23. Mai 2006 ist die Ausstellung an Schultagen in der Aula des Bundesschulzentrums Hartberg zu sehen. Sie wird am Donnerstag, 11. Mai 2006 um 19.30 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Gottfried Mernyi vom EAWM offiziell eröffnet.
Unter gleichem Namen ist auch ein Buch erschienen (Wien: Mandelbaum 2004, 165 S., zahlreiche qualitativ hochwertige Illustrationen). Es ist bei der Ausstellungseröffnung, aber auch am 14. Mai nach dem Gottesdienst in Hartberg sowie im Büro des EAWM in Wien ab einer Spende von 25 Euro erhältlich.
Büro des EAWM: Martinstraße 25, 1180 Wien, Tel: +43 (0)1 4088073, mobil:+43 (0)650 4088073,
Fax: +43 (0)1 4057631 – mail: eawm@magnet.at, eawm@evang-eza.at
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Passionsandachten und „Offene Abende“
Im Advent 2004 haben wir mit der Feier von Advent- und Passionsandachten begonnen, die in Privathäusern außerhalb der Stadt Hartberg freundliche Aufnahme gefunden haben. Die Feier umfasst Lieder, biblische und andere Texte sowie das Betrachten von Bildern in Büchern und wird mit dem Vaterunser und dem Segen abgerundet. Daran anschließend kredenzen die Gastgeber freundlicherweise eine kleine Stärkung, z.B. Bratäpfel oder Liptauerbrote und Tee, und es ergeben sich gute Gelegenheiten zum Gespräch. Um der Klarheit willen sei noch erwähnt, dass wir uns über Mitfeiernde jeweils herzlich freuen! Bitte um eine kurze Anmeldung unter 0664/28 69 820, damit auch genug Sitzgelegenheiten im jeweiligen Wohnzimmer vorhanden sind.
Bei einer Adventandacht im Dezember 2005 ist der Vorschlag gekommen, zu solchen „offenen Abenden“ doch auch außerhalb der Advent- und Passionszeit einzuladen. Bitte melden Sie sich bei Pfarrerin Barbara Schildböck, wenn Sie auch einmal einen solchen Abend (oder Nachmittag) in Ihrem Wohnzimmer oder in Ihrem Garten beherbergen möchten. Bei den im März und April bevorstehenden Passionsandachten werden wir das Vorhaben ebenfalls besprechen und Sie dann im Gottesdienst bzw. auch in der nächsten Zeitung weiter darüber informieren.
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FR 17.03.2006 |
16.00 Uhr |
Passionsandacht bei Familie Weichberger in Vorau Nr. 378 |